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Es ist toll, einen Motorbootführerschein zu haben! Aber wir alle wissen: Die wahre Sicherheit auf dem Wasser kommt erst durch die Praxis und Routine. Bitte nehmen Sie sich eine Minute Zeit für diesen kurzen, ehrlichen Check-up. Wir helfen Ihnen lieber vor dem Ablegen, als dass Sie später auf dem Wasser in Stress geraten!
(Fragen Sie sich selbst / Ask yourself)
Wann bin ich das letzte Mal ein Boot dieser Größe gefahren?
Weiß ich, wie der „Blower“ (Lüfter) funktioniert und warum er lebenswichtig ist?
Fühle ich mich zu 100 % sicher beim An- und Ablegen (auch bei Wind)?
Sitzen die wichtigsten Knoten (z.B. Belegknoten, Palstek) im Schlaf?
Wenn Sie auch nur eine Frage mit „Nein“ oder „Ich bin unsicher“ beantwortet haben: Sagen Sie uns Bescheid! / If you answered „No“ or „I’m unsure“ to even one question: Please let us know!
DER BLOWER (Motorraum-Lüfter)
DE: Bei Booten mit Z-Antrieb / Innenbordmotor können sich explosive Benzindämpfe im Motorraum sammeln. Regel Nummer 1: Vor JEDEM Motorstart muss der Blower für 3 bis 5 Minuten laufen! Andernfalls besteht höchste Explosionsgefahr.
ANLEGEN & FENDER / DOCKING & FENDERS
DE: Ein Boot hat keine Bremsen. Fahren Sie extrem langsam an den Steg heran („Nur so schnell, wie Sie auch bereit sind, dagegenzukrachen“). Ganz wichtig: Vergessen Sie NIEMALS, rechtzeitig die Fender auszubringen! Ein ungeschützter Rumpf verursacht sofort teure Schäden.
KNOTEN & FESTMACHEN / KNOTS & MOORING
DE: Ein schlecht gesichertes Boot kann schwere Schäden verursachen. Sie müssen wissen, wie man das Boot sicher an einer Klampe belegt. Wenn Sie eine Auffrischung brauchen, zeigen wir Ihnen die Knoten gerne schnell am Steg.
DIE BILGE & BILGENPUMPE
DE: Ein wenig Wasser in der Bilge (tiefster Punkt im Boot) ist normal. Aber: Wenn Sie merken, dass die automatische Pumpe ununterbrochen läuft oder permanent Wasser pumpt, stimmt etwas nicht. Prüfen Sie die Bilge regelmäßig visuell.
GEWICHTSVERTEILUNG & GLEITFAHRT /DE: Wenn alle Gäste hinten sitzen, drückt das Heck tief ins Wasser, das Boot kommt nicht ins Gleiten und verbraucht Unmengen Sprit. Die Lösung: Schicken Sie beim Beschleunigen 2–3 Personen nach vorne, bis das Boot flach auf dem Wasser gleitet.
DIE TRIMMUNG (Z-ANTRIEB) / TRIMMING THE STERNDRIVE
DE: Zum Anfahren muss der Z-Antrieb nach unten getrimmt sein (Trim „Down“), um die Nase des Bootes runterzudrücken. Erst wenn das Boot stabil gleitet, trimmen Sie den Antrieb stückweise leicht hoch („Up“). Bei Flachwasser oder Steinen: Antrieb hoch!
LEBENSGEFAHR: PROPELLER
DE: Der Propeller dreht sich im Leerlauf oft unbemerkt weiter oder kann versehentlich eingekuppelt werden. Regel: Sobald jemand über die Badeleiter ins Wasser geht oder sich dem Heck nähert, wird der Motor komplett AUSGESCHALTET. Der Leerlauf (Neutral) reicht NICHT aus!
DE: Ein guter Kapitän zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er alles weiß, sondern dass er weiß, wann er fragen muss. Wenn Sie eine kurze Einweisung, Hilfe beim ersten Anlegen oder eine Knotenerklärung brauchen – sprechen Sie uns an! Wir sind für Sie da und wünschen einen tollen Tag auf dem Wasser.
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